Viren, Trojaner und Spams sind immer noch ein weit verbreitetes Problem. Einmal einen falschen Anhang einer E-Mail geöffnet und ein Angriff auf Ihren Server ist möglich. Schützen Sie sich im Vorfeld ausreichend vor derartigen Attacken auf Ihre persönlichen Daten. Geben Sie am besten nur Ihre primäre E-Mail-Adresse an Personen weiter, die Ihnen bekannt sind. Machen Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht öffentlich in Internetverzeichnissen, sozialen Netzwerken oder auf Stellesuche-Webseiten. Auch auf der eigenen Homepage sollte Ihre primäre E-Mail-Adresse nicht jedem zugänglich gemacht werden. Für Webtransaktionen können Sie sich eine eigene E-Mail-Adresse erstellen. Sollte diese E-Mail-Adresse mit zu viel Spam beladen werden, erstellen Sie einfach eine neue. Vorteilhaft sind E-Mail-Adressen, die schwer zu erraten sind, oder mit vielen Zahlen und Zeichen. So schützen Sie Ihren Server vor unliebsamen Angriffen.

Die Flut der Spam E-Mails nimmt zu
Microsoft Untersuchungen zeigen, das täglich circa 3,8 Milliarden Spam-Nachrichten an Hotmail-Adressen gesendet werden. Durch die Absender-ID-Technologie können täglich ungefähr 20 Millionen dieser Nachrichten von Posteingängen ferngehalten werden. Diese Absender-ID ist in der Lage, eingehende E-Mails zu authentifizieren und stellt somit sicher, dass diese auch wirklich vom angegebenen Absender gesendet wurde. Alle Nachrichten, die von der Absender-ID authentifiziert wurden, gelten in der Regel nicht als Spam. Einen großen Schutz durch die Absender-ID geniessen Sie bereits bei MSN Hotmail, Windows Live Hotmail, Microsoft Exchange Server und Microsoft Office Live Mail.
DMARC authentifiziert alle E-Mails

Inzwischen haben sich 15 große Mail-Provider wie zum Beispiel Microsoft, Google und Yahoo zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, die DMARC.org. Sie hat sich das Ziel gesetzt, Maßnahmen zur Eindämmung von Spam, Phishing und anderen Arten des E-Mails-Missbrauchs gemeinsam zu entwickeln. Die DMARC schützt bereits heute ungefähr 60 Prozent aller E-Mail-Postfächer von Verbrauchern. Durch die Anwendung von DMARC verzeichnete Outlook.com einen Rückgang von 50 Prozent der Phishing Mails. Ohne die DMARC gibt es keinerlei Transparenz, da der Provider keine Kenntnisse darüber erhält, dass es Authentifizierungsprobleme gibt. Er bekommt vom Empfänger kein Feedback darüber und kann daher nicht festlegen, wie mit diesen E-Mails zu verfahren ist. Hat er eine ausreichende Kenntnis, kann er die Weiterleitung verhindern und sie in eine Quarantäne umleiten. Somit wäre Ihr Server optimal geschützt.